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Cannabis in den Wechseljahren: Linderung für Beschwerden

  • Autorenbild: Ezra Judanin
    Ezra Judanin
  • vor 8 Minuten
  • 9 Min. Lesezeit

Was sind überhaupt die Wechseljahre?

Die Wechseljahre sind eine natürliche Phase im Leben jeder Frau, in der sich der Körper hormonell umstellt. Meist beginnt diese Lebensphase zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr, kann aber auch früher oder später einsetzen. Der medizinische Fachbegriff dafür ist Klimakterium oder Menopause. In dieser Zeit stellen die Eierstöcke langsam ihre Arbeit ein, die Produktion der weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron nimmt kontinuierlich ab, bis schließlich die Regelblutung ganz ausbleibt. Diese hormonelle Umstellung ist ein schleichender Prozess, der sich über mehrere Jahre erstrecken kann und bei jeder Frau unterschiedlich verläuft. Während manche Frauen diese Phase kaum bemerken, leiden andere unter intensiven Beschwerden, die ihren Alltag erheblich beeinträchtigen können.


In diesem Artikel erfährst du, wie Cannabis auf deinen Körper in den Wechseljahren wirkt, welche Beschwerden sich mit Cannabinoiden lindern lassen, was die wissenschaftliche Forschung dazu zeigt und wie du Cannabis legal und sicher anwendest.


Hormonelle Veränderungen und ihre Folgen

Der Rückgang von Östrogen und Progesteron verursacht die typischen Wechseljahresbeschwerden. Östrogen reguliert die Temperatur im Hypothalamus – sinkt der Spiegel, entstehen Hitzewallungen. Gleichzeitig beeinflusst Östrogen die Serotoninproduktion, was Stimmungsschwankungen erklärt. Progesteron fördert den Schlaf, sein Fehlen führt zu Schlafstörungen. Die hormonellen Veränderungen fördern zudem Entzündungen, was Gelenk- und Muskelschmerzen verursacht.


Wie Cannabis die Wechseljahre beeinflussen kann: Das Endocannabinoid-System

Die Verbindung zwischen Cannabis und den Wechseljahren ist faszinierender, als du vielleicht denkst. Der Schlüssel liegt in einem körpereigenen System, das die meisten Menschen gar nicht kennen.


Das Endocannabinoid-System und seine Rolle

Dein Körper verfügt über ein eigenes Endocannabinoid-System, kurz ECS. Dieses komplexe Netzwerk besteht aus Rezeptoren wie CB1 und CB2, die im ganzen Körper verteilt sind, körpereigenen Cannabinoiden wie Anandamid und verschiedenen Enzymen, die diese Substanzen abbauen oder produzieren.

Das ECS reguliert eine Vielzahl wichtiger Körperfunktionen. Es beeinflusst den Hormonhaushalt, die Körpertemperatur, das Schmerzempfinden, die Stimmung, den Schlaf-Wach-Rhythmus und Entzündungsreaktionen im ganzen Körper. Wenn dieses System im Gleichgewicht ist, fühlst du dich wohl. Gerät es aus der Balance, entstehen Beschwerden.


Der Zusammenhang zwischen Östrogen und dem ECS

Hier wird es besonders interessant für das Thema in den Wechseljahren. Das Endocannabinoid-System spielt eine zentrale Rolle bei der hormonellen Regulation und dem Energiehaushalt (Pagotto et al., 2006). Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Östrogen das ECS direkt beeinflusst und die Produktion körpereigener Cannabinoide wie Anandamid reguliert (El-Talatini et al.). Diese bidirektionale Beziehung zwischen Sexualhormonen und dem Endocannabinoid-System (Gorzalka & Dang) erklärt, warum Cannabis bei hormonell bedingten Beschwerden wirksam sein kann.

Wenn der Östrogenspiegel während der Wechseljahre sinkt, reduziert sich auch die Produktion körpereigener Cannabinoide wie Anandamid. Das ECS gerät aus dem Gleichgewicht, was viele typische Wechseljahresbeschwerden verstärken oder überhaupt erst auslösen kann. Die Thermoregulation funktioniert nicht mehr richtig, was zu Hitzewallungen führt. Die Stimmungsregulation ist gestört, was Angstzustände und depressive Verstimmungen erklärt. Der Schlaf wird unruhig, und das Schmerzempfinden verstärkt sich.


CBD und THC: Die beiden Hauptwirkstoffe

CBD, also Cannabidiol, ist der nicht-berauschende Wirkstoff in Cannabis. Es macht nicht high und beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit nicht. CBD dockt an verschiedene Rezeptoren im ECS an und wirkt regulierend auf das gesamte System.

CBD beeinflusst die Thermoregulation im Hypothalamus und kann die Intensität und Häufigkeit von Hitzewallungen reduzieren. Es interagiert mit Serotoninrezeptoren im Gehirn und wirkt dadurch stimmungsstabilisierend und angstlösend. Bei Schlafstörungen verkürzt CBD die Einschlafphase und verbessert die Schlafqualität, ohne am nächsten Morgen Müdigkeit zu hinterlassen. Die stark entzündungshemmenden Eigenschaften helfen bei Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen.

THC, also Tetrahydrocannabinol, ist der psychoaktive Wirkstoff in Cannabis. In niedrigen Dosen kann es die Wirkung von CBD verstärken und bietet zusätzliche therapeutische Effekte. THC wirkt stark schmerzlindernd, verkürzt die Einschlafzeit deutlich, entspannt die Muskulatur und kann bei Appetitproblemen helfen.

Wichtig ist jedoch, dass THC in den Wechseljahren meist nur in niedrigen Dosierungen und hauptsächlich abends verwendet werden sollte, da die psychoaktive Wirkung für den Alltag nicht immer geeignet ist. Forschung zu geschlechtsspezifischen Cannabinoid-Effekten zeigt, dass Frauen aufgrund hormoneller Unterschiede anders auf Cannabis reagieren als Männer (Cooper & Craft), was die individuell angepasste Dosierung besonders wichtig macht


Welche Beschwerden lassen sich mit Cannabis lindern?

Schauen wir uns nun konkret an, wie Cannabis Wechseljahre und die damit verbundenen Beschwerden beeinflussen kann.


Hitzewallungen und Schweißausbrüche

Hitzewallungen gehören zu den belastendsten Symptomen der Wechseljahre. Diese plötzlichen Hitzewellen, die sich vom Brustbereich über Gesicht und Hals ausbreiten, können mehrmals täglich oder nächtlich auftreten. Sie werden oft von starkem Schwitzen begleitet, gefolgt von Frieren, wenn die Hitze abklingt.


Die Forschung zu Cannabis in den Wechseljahren zeigt, dass Cannabinoide die Temperaturregulation im Gehirn beeinflussen können. Das ECS spielt eine zentrale Rolle bei der Thermoregulation, und wenn dieses System durch sinkende Östrogenspiegel aus dem Gleichgewicht gerät, können vasomotorische Symptome wie Hitzewallungen entstehen.


Viele Frauen berichten in Foren und Erfahrungsberichten, dass sie CBD-Öl zweimal täglich einnehmen und dadurch eine deutliche Verbesserung ihrer Hitzewallungen erlebt haben. Die Wirkung tritt nicht sofort ein, sondern entwickelt sich über mehrere Wochen, wenn sich ein konstanter Cannabinoid-Spiegel im Körper aufgebaut hat.


Schlafstörungen in der Menopause

Mehr als 60 Prozent der Frauen leiden während der Menopause unter gravierenden Schlafproblemen. Die Kombination aus Hitzewallungen, die dich nachts aufwecken, hormonell bedingter innerer Unruhe und Angstzuständen macht erholsamen Schlaf fast unmöglich. Du liegst stundenlang wach, grübelst, und wenn du endlich einschläfst, weckst dich die nächste Hitzewallung wieder auf.


Die Verbindung zwischen Cannabis Wechseljahre zeigt sich besonders deutlich beim Thema Schlaf. CBD und THC wirken auf unterschiedliche Weise schlaffördernd und ergänzen sich dabei optimal. CBD reduziert die Ängste und die innere Unruhe, die viele Frauen am Einschlafen hindern. Es wirkt beruhigend auf das Nervensystem, ohne am nächsten Morgen Benommenheit zu verursachen.


THC in niedrigen Dosen verkürzt die Einschlafzeit deutlich und kann die Tiefschlafphase verlängern. Viele Frauen berichten, dass sie mit einer kleinen Menge THC vor dem Schlafengehen zum ersten Mal seit Monaten durchschlafen können. Die Kombination aus beiden Cannabinoiden scheint besonders effektiv zu sein.


Eine kanadische Pilotstudie untersuchte speziell die Wirkung von Cannabis bei Schlafstörungen in den Wechseljahren. Die Ergebnisse waren beeindruckend. Die Frauen berichteten nicht nur von verbessertem Schlaf und weniger nächtlichem Erwachen, sondern auch von erhöhter Lebensqualität und besserer Stimmung am Tag. Die schlaffördernde Wirkung trat besonders dann ein, wenn Cannabis etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Zubettgehen eingenommen wurde.


Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie Cannabis bei Schlafproblemen helfen kann, findest du in unserem ausführlichen Artikel über Cannabis bei Schlafstörungen weitere Informationen und praktische Tipps zur Anwendung.


Stimmungsschwankungen und Angstzustände

Die emotionalen Achterbahnfahrten gehören zu den unterschätztesten Symptomen der Wechseljahre. Eben warst du noch guter Laune, im nächsten Moment bist du den Tränen nahe oder explodierst vor Wut über eine Kleinigkeit. Diese plötzliche Reizbarkeit, depressive Verstimmungen und erhöhte Angstzustände belasten nicht nur dich selbst, sondern auch deine Beziehungen.


Der schwankende Hormonspiegel beeinflusst die Stimmung massiv, da Östrogen direkt auf die Serotoninproduktion wirkt. Cannabis kann hier besonders gut helfen, da es mit den Serotoninrezeptoren im Gehirn interagiert, ähnlich wie manche Antidepressiva, aber ohne deren Nebenwirkungen und ohne Abhängigkeitspotenzial.


Wissenschaftliche Forschung zeigt eindeutig, dass CBD Angstzustände reduzieren und das emotionale Wohlbefinden verbessern kann. In mehreren Studien wurde untersucht, wie CBD auf Menschen mit Angststörungen wirkt, und die Ergebnisse lassen sich gut auf Frauen in den Wechseljahren übertragen, die unter hormonell bedingten Angstzuständen leiden.


Viele Frauen berichten, dass sie mit CBD ausgeglichener durch den Tag kommen. Die plötzlichen Stimmungsschwankungen werden weniger extrem, die Reizbarkeit nimmt ab, und sie können besser mit Stress umgehen. Die regelmäßige Einnahme scheint besonders effektiv zu sein, da sich ein konstanter Spiegel im Körper aufbauen kann, der helfen kann, das ECS zu stabilisieren.


Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen

Viele Frauen sind überrascht, wenn in den Wechseljahren plötzlich die Gelenke schmerzen. Besonders Hände, Knie und Schultern sind betroffen. Morgens fühlst du dich steif, die Finger sind geschwollen, und jede Bewegung tut weh. Der Östrogenmangel fördert Entzündungen im Körper, was zu diesen chronischen Schmerzen führt.

Cannabis besitzt stark entzündungshemmende Eigenschaften, die hier besonders hilfreich sind. CBD hemmt die Produktion entzündungsfördernder Botenstoffe wie Prostaglandine und Zytokine. Gleichzeitig wirkt es schmerzlindernd, indem es auf die Schmerzrezeptoren im Nervensystem einwirkt.


Besonders interessant ist die topische Anwendung bei Gelenkschmerzen. Cannabis-Cremes oder -Salben können direkt auf die betroffenen Gelenke aufgetragen werden und wirken lokal, ohne dass die Wirkstoffe systemisch im ganzen Körper wirken müssen. Das bedeutet keine psychoaktiven Effekte, keine Beeinträchtigung im Alltag, aber trotzdem wirksame Schmerzlinderung.


Die Kombination aus entzündungshemmender und schmerzlindernder Wirkung macht Cannabis besonders attraktiv für Frauen, die keine klassischen Schmerzmittel wie Ibuprofen dauerhaft einnehmen möchten. Diese belasten bei Langzeitanwendung den Magen und können die Leber schädigen, während Cannabis bei richtiger Dosierung gut verträglich ist.


Welche Cannabis-Produkte eignen sich bei Wechselbeschwerden?

Bei der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden mit Cannabis stehen verschiedene Einnahmeformen zur Verfügung. Jede hat ihre eigenen Vorteile, und die Wahl hängt von deinen individuellen Beschwerden und Präferenzen ab.


CBD-Öl für den täglichen Gebrauch

CBD-Öl ist die beliebteste Darreichungsform und besonders für Einsteigerinnen gut geeignet. Du gibst einfach ein paar Tropfen unter die Zunge, hältst sie dort 30 bis 60 Sekunden und schluckst sie dann. Die Wirkstoffe werden über die Mundschleimhaut aufgenommen, was zu einem relativ schnellen Wirkungseintritt führt.

Viele Frauen nehmen CBD-Öl zweimal täglich, morgens für die Stimmungsstabilisierung und abends für besseren Schlaf. Für die Behandlung mit Cannabis in den Wechseljahre eignet sich eine Startdosis von 10 bis 20 Milligramm CBD täglich, die bei Bedarf langsam auf 25 bis 50 Milligramm gesteigert werden kann.


Cannabis-Blüten zum Vaporisieren

Cannabis-Blüten zum Vaporisieren bieten schnelle Linderung bei akuten Beschwerden. Du erhitzt die Blüten in einem Vaporizer auf 180-210°C und inhalierst den Dampf. Die Wirkung tritt bereits nach 5-10 Minuten ein, ideal bei plötzlichen Hitzewallungen oder Panikattacken. Zudem profitierst du vom Entourage-Effekt, bei dem alle Cannabinoide und Terpene zusammenwirken.


Topische Produkte für lokale Beschwerden

Cannabis-Cremes und -Salben können direkt auf schmerzende Gelenke aufgetragen werden. Sie wirken lokal ohne psychoaktive Effekte. Die topische Anwendung eignet sich besonders bei Gelenkschmerzen in Händen, Knien oder Schultern. Viele Frauen kombinieren topische Produkte mit CBD-Öl für einen ganzheitlichen Ansatz.


Zäpfchen für spezielle Anwendungen

Für Scheidentrockenheit gibt es CBD-haltige Vaginalzäpfchen, die direkt vor Ort wirken. Die Bioverfügbarkeit ist höher als bei oraler Einnahme. Manche Frauen nutzen Zäpfchen auch bei starken Schlafproblemen.


Wie bekommst du Cannabis legal?

Die rechtliche Situation in Deutschland hat sich verbessert. Der Zugang zu Cannabis für medizinische Zwecke ist einfacher geworden.


CBD-Produkte ohne Rezept

CBD-Produkte mit einem THC-Gehalt unter 0,2 Prozent sind in Deutschland legal und frei verkäuflich. Du kannst sie in Apotheken, Drogerien oder seriösen Online-Shops kaufen. Achte auf laborgeprüfte Qualität und Bio-Anbau.


THC-haltige Produkte auf Rezept

Für Cannabis mit höherem THC-Gehalt brauchst du ein Rezept. Wechseljahresbeschwerden gelten als legitime Indikation, besonders wenn sie schwerwiegend sind und andere Behandlungen nicht geholfen haben. Sprich mit deinem Hausarzt, Gynäkologen oder einem spezialisierten Cannabis-Arzt.


Cannabis bestellen bei soos.de

Mit deinem Rezept kannst du bei soos.de bestellen. Die spezialisierte Cannabis-Apotheke bietet eine kuratierte Auswahl an Sorten für Wechseljahresbeschwerden. Der Bestellprozess ist einfach: Rezept hochladen, Sorte wählen, diskrete Lieferung nach Hause. Das soos-Team berät dich bei Fragen zu Anwendung und Dosierung.

Alternativ findest du über weedspot.de Apotheken in deiner Nähe, kannst Preise vergleichen und Verfügbarkeiten prüfen.


Kostenübernahme

Cannabis auf Rezept kostet zwischen 15 und 25 Euro pro Gramm. Krankenkassen übernehmen die Kosten manchmal. Ein Antrag lohnt sich, besonders wenn du nachweisen kannst, dass andere Behandlungen erfolglos waren.

Mehr Informationen findest du in unserem Artikel über Cannabis-Patient werden.



Fazit: Cannabis als natürliche Unterstützung in den Wechseljahren

Die Wechseljahre sind eine natürliche Lebensphase, aber du musst nicht unter schweren Symptomen leiden. Cannabis bietet eine vielversprechende Alternative oder Ergänzung zur Hormonersatztherapie.


Cannabis stabilisiert das Endocannabinoid-System, das durch sinkende Östrogenspiegel aus dem Gleichgewicht gerät. So können typische Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Gelenkschmerzen gelindert werden.

Die Forschung steckt noch in den Anfängen, aber erste Studien und zahlreiche Erfahrungsberichte deuten auf großes therapeutisches Potenzial hin. Besonders die Kombination aus CBD und niedrig dosiertem THC zeigt gute Ergebnisse.

Beginne mit niedrigen Dosen und steigere langsam. Sprich mit einem Arzt, besonders wenn du andere Medikamente nimmst. Wähle hochwertige, laborgeprüfte Produkte von seriösen Herstellern wie soos.de.


Für weitere Informationen besuche cannabishelden.de. Bei soos.de findest du mit deinem Rezept kuratierte Cannabis-Sorten. Über weedspot.de kannst du Apotheken vor Ort finden und Preise vergleichen.


Deine Wechseljahre müssen nicht zur Qual werden. Cannabis könnte der Schlüssel zu mehr Lebensqualität in dieser Lebensphase sein.


FAQ: Die 5 wichtigsten Fragen

Wie kann Cannabis speziell bei Hitzewallungen helfen?

Cannabis wirkt auf das Endocannabinoid-System, das die Temperaturregulation im Hypothalamus beeinflusst. CBD kann die Intensität und Häufigkeit von Hitzewallungen reduzieren, indem es dieses System stabilisiert. Viele Frauen berichten von einer deutlichen Verbesserung nach regelmäßiger Einnahme über mehrere Wochen.


Welche Beschwerden während der Wechseljahre kann Cannabis lindern?

Cannabis kann bei den häufigsten Wechseljahresbeschwerden helfen: Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Angstzustände, Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen. Die Kombination aus CBD und niedrig dosiertem THC scheint dabei besonders effektiv zu sein, da sich beide Wirkstoffe gegenseitig verstärken.


Gibt es wissenschaftliche Belege für die Wirkung von Cannabis in den Wechseljahren?

Die Studienlage ist noch dünn, aber erste Untersuchungen sind vielversprechend. Umfragen mit über 1.500 Frauen zeigen positive Erfahrungen, besonders bei Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Weitere klinische Langzeitstudien sind notwendig, aber die bisherige Forschung deutet auf ein therapeutisches Potenzial hin.


Ist die Anwendung von Cannabis in den Wechseljahren sicher?

Ja, bei richtiger Dosierung ist Cannabis gut verträglich. Eine systematische Übersichtsarbeit zu medizinischen Cannabinoiden bestätigt das gute Sicherheitsprofil bei sachgemäßer Anwendung (Wang et al.). CBD hat kaum Nebenwirkungen, gelegentlich tritt Müdigkeit oder Mundtrockenheit auf.


Kann Cannabis mit einer Hormonersatztherapie kombiniert werden?

In den meisten Fällen ja. Cannabis und Hormonersatztherapie wirken auf unterschiedliche Weise und können sich ergänzen. Viele Frauen verwenden beide Ansätze gleichzeitig und profitieren von den kombinierten Effekten. Sprich aber vorher mit deinem Arzt, um mögliche Wechselwirkungen auszuschließen.


Literaturverzeichnis

  1. Pagotto, U., Marsicano, G., Cota, D., Lutz, B., & Pasquali, R. (2006). The emerging role of the endocannabinoid system in endocrine regulation and energy balance. Endocrine Reviews, 27(1), 73-100. https://doi.org/10.1210/er.2005-0009

  2. El-Talatini, M. R., Taylor, A. H., Elson, J. C., Brown, L., Davidson, A. C., & Konje, J. C. (2009). Localisation and function of the endocannabinoid system in the human ovary. PLoS ONE, 4(2), e4579. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0004579

  3. Gorzalka, B. B., & Dang, S. S. (2012). Minireview: Endocannabinoids and gonadal hormones: Bidirectional interactions in physiology and behavior. Endocrinology, 153(3), 1016-1024. https://doi.org/10.1210/en.2011-1643

  4. Cooper, Z. D., & Craft, R. M. (2018). Sex-dependent effects of cannabis and cannabinoids: A translational perspective. Neuropsychopharmacology, 43(1), 34-51. https://doi.org/10.1038/npp.2017.140

  5. Wang, T., Collet, J. P., Shapiro, S., & Ware, M. A. (2008). Adverse effects of medical cannabinoids: A systematic review. Canadian Medical Association Journal, 178(13), 1669-1678. https://doi.org/10.1503/cmaj.071178


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