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Cannabis bei Regelschmerzen: Hilfe gegen Krämpfe und PMS

  • Autorenbild: Ezra Judanin
    Ezra Judanin
  • vor 13 Stunden
  • 12 Min. Lesezeit

Warum entstehen Regelschmerzen überhaupt?

Um zu verstehen, wie Cannabis bei Regelschmerzen helfen kann, müssen wir erst verstehen, was im Körper passiert.


Regelschmerzen, medizinisch Dysmenorrhoe genannt, entstehen durch Kontraktionen der Gebärmutter. Wenn sich die Gebärmutterschleimhaut abbaut und mit der Periode abgestoßen wird, zieht sich die Gebärmuttermuskulatur zusammen. Das ist normal und notwendig für die Menstruation.


Aber bei manchen Frauen sind diese Kontraktionen besonders stark. Der Grund dafür sind Prostaglandine, hormonähnliche Substanzen, die Entzündungen auslösen und Schmerzen verstärken. Je mehr Prostaglandine im Gewebe vorhanden sind, desto stärker fallen die Krämpfe aus und desto intensiver werden die Schmerzen wahrgenommen.


Zusätzlich können Entzündungen in der Gebärmutter oder im Beckenbereich die Beschwerden verschlimmern. Das zentrale Nervensystem leitet die Schmerzsignale ans Gehirn weiter und kann sie sogar noch verstärken.


Cannabis Patientin leidet unter Regelschmerzen

Das Ergebnis sind Unterleibskrämpfe, die sich anfühlen wie ein Krampf, der nicht nachlässt. Dazu kommen oft Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit und eine bleierne Erschöpfung, die dich den ganzen Tag begleitet.


Klassische Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol blockieren die Produktion von Prostaglandinen. Das hilft bei vielen Frauen, aber längst nicht bei allen. Und oft kommen die Nebenwirkungen hinzu: Magenbeschwerden, Übelkeit, Leberschäden bei Dauergebrauch.


Hier kommt Cannabis bei Regelschmerzen ins Spiel.


In diesem Artikel erfährst du, wie Cannabis bei Regelschmerzen helfen kann. Wie es wirkt, welche Beschwerden es lindert, wie du es anwendest und welche Sorten sich eignen. Am Ende weißt du, ob Cannabis bei Regelschmerzen für dich eine Option ist und wie du es legal bekommst.


Wie kann Cannabis bei Regelschmerzen helfen?

Cannabis wirkt auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Es lindert nicht nur die Schmerzen, sondern setzt auch an den Ursachen an.


CBD: Der entzündungshemmende Entspanner

CBD, also Cannabidiol, ist der nicht berauschende Wirkstoff in Cannabis. Erzeugt keinen Rausch, hat aber mehrere therapeutische Effekte, die bei Regelschmerzen helfen können.

CBD hemmt Entzündungen, indem es die Produktion von entzündungsfördernden Botenstoffen wie Prostaglandinen reduziert. Das bedeutet weniger Entzündung in der Gebärmutter, weniger Krämpfe und weniger Schmerzen insgesamt. Diese entzündungshemmende Wirkung ist einer der Hauptgründe, warum Cannabis bei Regelschmerzen so effektiv sein kann.


Gleichzeitig entspannt CBD die Muskulatur. Es wirkt krampflösend, was besonders bei den typischen Unterleibskrämpfen während der Periode hilft. Die Gebärmuttermuskulatur kann sich entspannen, die Kontraktionen werden weniger intensiv und der stechende Schmerz lässt nach.


CBD stabilisiert auch die Stimmung. Viele Frauen leiden vor und während der Periode unter Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit oder depressiven Verstimmungen. CBD wirkt ausgleichend auf das Nervensystem und kann diese Symptome deutlich abmildern. Du fühlst dich ausgeglichener und kannst besser mit den hormonellen Schwankungen umgehen.


Bei starken Beschwerden ist erholsamer Schlaf oft schwierig. CBD kann helfen, besser einzuschlafen und durchzuschlafen, ohne am nächsten Morgen benommen zu sein. Mehr zur allgemeinen Wirkung von CBD findest du in unserem Artikel über Cannabis und Lebensqualität.


THC: Der Schmerzkiller

THC, also Tetrahydrocannabinol, ist der psychoaktive Wirkstoff in Cannabis. In niedriger Dosierung kann es bei Regelschmerzen sehr wirksam sein und die Wirkung von CBD ergänzen.


THC blockiert Schmerzsignale direkt. Es wirkt auf die Schmerzrezeptoren im Nervensystem und reduziert die Weiterleitung von Schmerzsignalen ans Gehirn. Das bedeutet, du nimmst die Schmerzen weniger intensiv wahr, auch wenn die Ursache noch da ist.


Zusätzlich entspannt THC die Muskulatur noch stärker als CBD allein. Es verstärkt die muskelentspannende Wirkung und kann auch mental entspannen, was bei stressbedingten Verkrampfungen während der Periode hilft. Viele Frauen berichten, dass die Kombination aus CBD und niedrig dosiertem THC besser wirkt als CBD allein.


THC kann auch den Appetit regulieren. Viele Frauen haben während der Periode mit Heißhungerattacken oder völliger Appetitlosigkeit zu kämpfen. THC kann hier ausgleichend wirken und das Essverhalten normalisieren.


Wichtig ist jedoch, dass THC in höheren Dosierungen psychoaktiv wirkt und high macht. Deshalb ist bei Cannabis bei Regelschmerzen oft eine Kombination aus CBD und niedrigem THC-Gehalt am besten. So profitierst du von der verstärkten Wirkung, bleibst aber funktionsfähig im Alltag.


Bei welchen Menstruationsbeschwerden hilft Cannabis?

Cannabis bei Regelschmerzen ist kein Wundermittel, aber es kann bei verschiedenen Beschwerden helfen, die mit der Menstruation einhergehen.


Unterleibskrämpfe

Das ist der häufigste Grund, warum Frauen Cannabis bei der Periode ausprobieren. Die krampflösende Wirkung von CBD kombiniert mit der schmerzlindernden Wirkung von THC kann die Intensität der Krämpfe deutlich reduzieren.


Viele Frauen berichten, dass sie mit Cannabis bei Regelschmerzen weniger starke Krämpfe haben und seltener zu klassischen Schmerzmitteln greifen müssen. Die Gebärmuttermuskulatur entspannt sich, die Kontraktionen werden sanfter und der stechende Schmerz im Unterleib lässt nach. Manche Frauen können sogar komplett auf Ibuprofen verzichten.


Rückenschmerzen

Regelschmerzen strahlen oft in den unteren Rücken aus und können dort genauso intensiv sein wie im Unterleib. Cannabis wirkt systemisch, das heißt im ganzen Körper. Es kann nicht nur die Unterleibskrämpfe lindern, sondern gleichzeitig auch die Rückenschmerzen reduzieren.


Die entzündungshemmende Wirkung von CBD erreicht auch die Muskulatur im unteren Rücken, während die schmerzlindernde Wirkung von THC die Schmerzwahrnehmung insgesamt reduziert. Mehr zu Cannabis gegen verschiedene Schmerzarten findest du in unserem ausführlichen Artikel über Cannabis gegen Schmerzen.


Kopfschmerzen und Migräne

Viele Frauen bekommen während der Menstruation Kopfschmerzen oder sogar richtige Migräneattacken. Das liegt an den hormonellen Schwankungen, die Entzündungen und Gefäßveränderungen im Gehirn auslösen können.


Cannabis, vor allem CBD, kann diese Entzündungen hemmen und die Häufigkeit von Kopfschmerzen reduzieren. Bei akuten Migräneattacken während der Periode kann THC die Schmerzintensität senken und die Dauer der Attacke verkürzen. Viele Frauen berichten, dass sie mit Cannabis bei Regelschmerzen auch ihre menstruationsbedingten Kopfschmerzen besser in den Griff bekommen.


PMS: Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit

Das prämenstruelle Syndrom, kurz PMS, kann die Tage vor der Periode zur Hölle machen. Reizbarkeit, depressive Verstimmungen, Angstzustände, Schlafprobleme und eine generelle emotionale Instabilität belasten nicht nur dich selbst, sondern auch dein Umfeld.

CBD wirkt ausgleichend auf das Nervensystem. Es reduziert Ängste, stabilisiert die Stimmung und fördert innere Ruhe, ohne dich müde oder benommen zu machen. Viele Frauen berichten, dass sie mit CBD weniger gereizt sind und besser mit den hormonellen Schwankungen umgehen können. Die emotionalen Achterbahnfahrten werden sanfter.


Übelkeit

Manche Frauen leiden während der Periode unter Übelkeit, die manchmal so stark sein kann, dass sie nichts essen können. THC wirkt stark gegen Übelkeit und kann auch den Appetit anregen, wenn dir übel ist und du trotzdem essen solltest.


Schlafstörungen

Schmerzen, Unbehagen und hormonelle Schwankungen können den Schlaf massiv stören. Du liegst wach, wälzt dich herum, und wenn du endlich einschläfst, weckst du die nächste Schmerzwelle wieder auf. CBD fördert einen ruhigeren Schlaf und hilft beim Einschlafen, ohne einen Hangover am nächsten Morgen zu hinterlassen.

Mehr Informationen zum Thema Cannabis und Schlaf findest du in unserem Artikel über Cannabis bei Schlafstörungen.

Cannabis Blüte

CBD oder THC: Was hilft besser bei Regelschmerzen?

Die Frage stellen sich viele Frauen: Soll ich nur CBD nehmen? Oder THC? Oder beides kombinieren? Die Antwort hängt von deinen Symptomen, deiner Toleranz und deiner Lebenssituation ab.


Nur CBD: Wenn du nicht high werden willst

Wenn du Cannabis bei Regelschmerzen nur wegen der entzündungshemmenden, krampflösenden und stimmungsstabilisierenden Wirkung nutzen willst, aber keine psychoaktive Wirkung haben möchtest, ist CBD die richtige Wahl für dich.

CBD-Öle, CBD-Kapseln oder CBD-reiche Cannabisblüten sind legal erhältlich und machen nicht high. Du kannst sie tagsüber nehmen, ohne dass deine Arbeitsfähigkeit oder Konzentration beeinträchtigt wird. Das ist besonders wichtig, wenn du während deiner Periode arbeiten musst oder andere Verpflichtungen hast.


Der Vorteil liegt klar auf der Hand: keine berauschende Wirkung, legal verfügbar und im Allgemeinen sehr gut verträglich. Der Nachteil ist, dass CBD allein bei sehr starken Regelschmerzen manchmal nicht ausreicht. Die schmerzlindernde Wirkung ist sanfter als bei Produkten mit THC.


CBD mit niedrigem THC-Gehalt: Die Kombination

Viele Frauen schwören auf eine Kombination aus CBD und einem niedrigen THC-Anteil. Das nutzt den sogenannten Entourage-Effekt, bei dem sich die verschiedenen Wirkstoffe gegenseitig verstärken und gemeinsam effektiver wirken als einzeln.


Ein THC-Gehalt von zwei bis fünf Prozent reicht oft aus, um die schmerzlindernde Wirkung deutlich zu verstärken, ohne dass du stark high wirst. Du spürst vielleicht eine leichte Entspannung oder ein angenehmes Gefühl von Leichtigkeit, aber du bleibst klar im Kopf und funktionsfähig.


Der Vorteil ist die stärkere Schmerzlinderung bei ausgewogener Wirkung. Der Nachteil ist, dass THC-haltige Produkte verschreibungspflichtig sind und du ein Rezept von einem Arzt brauchst.


Höherer THC-Gehalt: Bei sehr starken Schmerzen

Wenn du unter sehr starken Regelschmerzen leidest, die dich tagelang außer Gefecht setzen, kann eine Sorte mit höherem THC-Gehalt sinnvoll sein. Bei Endometriose oder anderen Erkrankungen, die extrem starke Menstruationsbeschwerden verursachen, ist Cannabis mit höherem THC oft die einzige wirksame Alternative.


Wichtig ist hier die richtige Dosierung. Zu viel THC kann zu Schwindel, Müdigkeit oder Unruhe führen. Aber in der richtigen Menge kann es die Schmerzen deutlich lindern und dir helfen, die Periode erträglicher zu machen.


Der Vorteil ist die starke Schmerzlinderung und tiefe Entspannung. Der Nachteil ist die psychoaktive Wirkung, die Verschreibungspflicht und dass diese Produkte nicht für den Arbeitsalltag geeignet sind.


Wie wendet man Cannabis bei Regelschmerzen an?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Cannabis bei Menstruationsbeschwerden zu nutzen. Die Wahl der richtigen Methode hängt von deinen Beschwerden, deiner Lebenssituation und deinen Präferenzen ab.


CBD-Öle und Tropfen

Das ist die einfachste und diskreteste Methode für Cannabis bei Regelschmerzen. Du nimmst ein paar Tropfen CBD-Öl unter die Zunge, hältst sie dort 30 bis 60 Sekunden und schluckst sie dann. Die Wirkstoffe werden über die Mundschleimhaut aufgenommen, was zu einem relativ schnellen Wirkungseintritt führt.


Für die Dosierung gilt: Beginne mit fünf bis zehn Milligramm CBD. Wenn das nach ein paar Stunden nicht ausreicht, steigere beim nächsten Mal auf 15 bis 20 Milligramm. Die Wirkung tritt nach etwa 30 bis 60 Minuten ein und hält vier bis sechs Stunden an. Manche Frauen nehmen CBD-Öl zweimal täglich während der Periode, andere nur bei Bedarf.


Vaporizer für schnelle Linderung

Wenn du schnelle Linderung bei plötzlich einsetzenden Krämpfen brauchst, ist ein Vaporizer die beste Wahl. Du erhitzt Cannabisblüten in einem medizinischen Vaporizer auf 180 bis 210 Grad Celsius und inhalierst den entstehenden Dampf, nicht Rauch.


Beginne mit einem bis zwei Zügen. Die Wirkung tritt bereits nach fünf bis zehn Minuten ein, was bei akuten Regelschmerzen ein großer Vorteil ist. Wenn nötig, kannst du nach 20 Minuten nachvaporisieren. Der Vorteil ist die schnelle Wirkung und gute Dosierbarkeit, der Nachteil ist, dass es nicht so diskret ist wie Öle.


Topische Anwendung bei lokalen Beschwerden

Es gibt auch Cannabis-Cremes und -Salben, die du direkt auf den Unterbauch auftragen kannst. Sie wirken lokal und sind ideal, wenn du keine systemische Wirkung im ganzen Körper haben möchtest oder zusätzlich zur oralen Einnahme etwas für die lokale Schmerzlinderung tun willst.


Der Vorteil ist, dass es keine psychoaktive Wirkung gibt und du die Creme gezielt dort auftragen kannst, wo die Krämpfe am stärksten sind. Der Nachteil ist, dass die Wirkung schwächer ist als bei Ölen oder Inhalation und hauptsächlich oberflächlich bleibt.


Wann solltest du Cannabis bei Regelschmerzen nehmen?

Die beste Strategie ist, ein bis zwei Tage vor der erwarteten Periode mit der Einnahme zu beginnen. So baust du einen gewissen Cannabinoid-Spiegel im Körper auf und die Entzündung kann sich gar nicht erst voll entwickeln. Die Prostaglandin-Produktion wird von Anfang an gehemmt.


Während der Periode nimmst du Cannabis nach Bedarf. Manche Frauen brauchen es nur am ersten Tag, wenn die Beschwerden am stärksten sind. Andere nehmen es die ersten drei Tage durch. Höre auf deinen Körper und finde heraus, was für dich am besten funktioniert.


Ist Cannabis bei Regelschmerzen legal?

Unter Regelschmerzen leidende Frau

Das ist eine wichtige Frage, die viele Frauen beschäftigt. Die Antwort hängt davon ab, ob du CBD oder THC nutzen willst.


CBD ist legal erhältlich

CBD-Produkte mit einem THC-Gehalt unter 0,2 Prozent sind in Deutschland legal erhältlich. Du kannst sie in Apotheken, ausgewählten Drogerien oder in seriösen Online-Shops kaufen, ohne ein Rezept zu benötigen. Das macht CBD zur ersten Wahl für Frauen, die Cannabis bei Regelschmerzen ausprobieren möchten.


Achte beim Kauf auf Qualität. Das Produkt sollte laborgeprüft sein, aus biologischem Anbau stammen und von einem seriösen Hersteller kommen. Der THC-Gehalt muss unter 0,2 Prozent liegen, sonst ist es illegal.


THC-haltige Produkte brauchen ein Rezept

Wenn du Cannabis mit einem höheren THC-Gehalt nutzen möchtest, brauchst du ein Rezept von einem Arzt. Regelschmerzen allein reichen oft nicht aus, um ein Rezept zu bekommen, außer sie sind extrem stark und beeinträchtigen dein Leben massiv.


Manche Ärzte verschreiben Cannabis bei Endometriose, einer Erkrankung, die sehr starke Regelschmerzen verursacht und bei der andere Behandlungen oft nicht ausreichend helfen. Bei normalen Regelschmerzen ist es schwieriger, ein Rezept zu bekommen, aber nicht unmöglich. Es kommt auf deinen Arzt an und wie offen er für alternative Behandlungsmethoden ist.


Mehr dazu, wie du ein Rezept für medizinisches Cannabis bekommst, findest du in unserem ausführlichen Artikel über Cannabis-Patient werden.


Cannabis bei soos.de bestellen

Wenn du ein Rezept hast, kannst du dein Cannabis bequem online bei soos.dee bestellen. soos.de ist eine spezialisierte Cannabis-Apotheke, die den gesamten Prozess so einfach und diskret wie möglich gestaltet.


Du lädst dein Rezept hoch, wählst aus der kuratierten Auswahl die passende Sorte für deine Regelschmerzen aus und bekommst dein Cannabis diskret nach Hause geliefert. Das soos-Team berät dich auch bei Fragen zur Anwendung und Dosierung und hilft dir dabei, die richtige Sorte für deine individuellen Menstruationsbeschwerden zu finden.


Apotheken vor Ort finden

Falls du lieber persönlich in eine Apotheke gehen möchtest, hilft dir weedspot.de weiter. Auf dieser Plattform kannst du nach deiner Postleitzahl suchen und Apotheken finden, die Cannabis führen. Du kannst nach spezifischen Sorten filtern, Preise vergleichen, die Verfügbarkeit prüfen und Bewertungen anderer Patientinnen lesen. So sparst du Zeit und unnötige Wege.


Nebenwirkungen: Was du bei Cannabis bei Regelschmerzen beachten solltest

Cannabis ist im Allgemeinen gut verträglich, aber wie bei jedem Wirkstoff gibt es ein paar Dinge, die du wissen solltest.


Mögliche Nebenwirkungen von CBD

CBD ist sehr gut verträglich und hat ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil. Trotzdem können bei manchen Frauen Nebenwirkungen auftreten. Müdigkeit ist die häufigste, tritt aber meist nur bei höheren Dosen auf. Wenn du dich tagsüber müde fühlst, nimm CBD hauptsächlich abends oder reduziere die Dosis.


Mundtrockenheit kann auftreten, weil CBD die Speichelproduktion hemmen kann. Die Lösung ist einfach: Trinke mehr Wasser, besonders während der Periode ist das ohnehin wichtig. In seltenen Fällen kann CBD den Blutdruck leicht senken. Wenn du sowieso niedrigen Blutdruck hast, sei vorsichtig und beginne mit sehr niedrigen Dosen.


CBD kann mit anderen Medikamenten interagieren, vor allem mit Blutverdünnern. Wenn du andere Medikamente nimmst, sprich mit deinem Arzt, bevor du CBD bei Regelschmerzen verwendest.


Mögliche Nebenwirkungen von THC

THC hat ein etwas höheres Nebenwirkungsprofil als CBD, vor allem wegen seiner psychoaktiven Wirkung. Schwindel kann auftreten, vor allem bei zu hoher Dosierung oder wenn du aufstehst. Müdigkeit ist häufig, da THC entspannt und schläfrig machen kann, was aber abends durchaus erwünscht sein kann.


THC kann den Puls erhöhen, was bei Herzproblemen problematisch sein kann. Bei Herzerkrankungen solltest du vor der Anwendung unbedingt mit deinem Arzt sprechen. Die psychoaktive Wirkung selbst, also das High-Gefühl, wird von manchen als angenehm, von anderen als störend empfunden. Deshalb ist es wichtig, THC-haltige Produkte erst zu Hause auszuprobieren, bevor du sie im Alltag oder bei der Arbeit verwendest.


Macht Cannabis bei Regelschmerzen abhängig?

CBD macht definitiv nicht abhängig, das ist wissenschaftlich eindeutig belegt. THC hat ein gewisses Abhängigkeitspotenzial, aber bei gelegentlicher Anwendung während der Periode, also nur wenige Tage im Monat, ist das Risiko sehr gering. Die meisten Frauen verwenden Cannabis nur während ihrer Menstruation und nicht kontinuierlich, was das Abhängigkeitsrisiko praktisch auf null reduziert.


FAQ: Die wichtigsten Fragen zu Cannabis bei Regelschmerzen

Wie schnell wirkt Cannabis bei Regelschmerzen?

Das hängt von der Darreichungsform ab. Bei Inhalation über einen Vaporizer tritt die Wirkung bereits nach fünf bis zehn Minuten ein, was bei akuten Krämpfen sehr hilfreich ist. Bei CBD-Ölen dauert es etwa 30 bis 60 Minuten, bis du eine Wirkung spürst. Die Wirkung hält zwischen vier und acht Stunden an, je nach Dosierung und Darreichungsform.


Kann ich während der Periode arbeiten, wenn ich Cannabis nehme?

Mit reinem CBD kannst du problemlos arbeiten. Es macht nicht high und beeinträchtigt weder die Konzentration noch die Fahrtüchtigkeit. Bei THC-haltigen Produkten solltest du vorsichtig sein. Niedrige Dosierungen sind oft okay und viele Frauen funktionieren damit normal, aber teste es erst zu Hause aus, bevor du es bei der Arbeit verwendest.


Macht Cannabis bei Regelschmerzen abhängig?

CBD macht nicht abhängig. THC hat ein gewisses Abhängigkeitspotenzial, aber bei gelegentlicher Anwendung nur während der Periode ist das Risiko sehr gering. Die meisten Frauen verwenden Cannabis nur wenige Tage im Monat, was keine Abhängigkeit verursacht.


Kann ich Cannabis mit Schmerzmitteln wie Ibuprofen kombinieren?

In den meisten Fällen ja. Cannabis und Ibuprofen wirken auf unterschiedliche Weise und können sich ergänzen. Manche Frauen nehmen beide zusammen bei sehr starken Regelschmerzen. Aber sprich mit deinem Arzt, wenn du unsicher bist, vor allem wenn du regelmäßig Schmerzmittel nimmst.


Hilft Cannabis auch bei Endometriose?

Ja, sogar sehr gut. Endometriose verursacht chronische Entzündungen und extrem starke Schmerzen, die oft auf normale Schmerzmittel nicht ansprechen. Cannabis kann die Entzündung hemmen und die Schmerzen deutlich lindern. Viele Frauen mit Endometriose berichten von erheblicher Besserung ihrer Lebensqualität durch Cannabis.


Welche Dosierung ist die richtige bei Regelschmerzen?

Das ist sehr individuell und hängt von der Stärke deiner Beschwerden ab. Beginne mit fünf bis zehn Milligramm CBD oder einem bis zwei Zügen aus dem Vaporizer. Steigere langsam, bis du die Dosis gefunden hast, die bei dir wirkt. Bei THC-haltigen Produkten fange noch niedriger an, mit etwa 2,5 Milligramm THC.


Kann ich Cannabis während der Schwangerschaft nehmen?

Nein, definitiv nicht. Cannabis sollte während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht verwendet werden, da es das ungeborene Kind oder das Baby schädigen kann. Wenn du schwanger werden könntest, sei vorsichtig mit der Anwendung während deines Zyklus.


Wo bekomme ich Cannabis für Regelschmerzen?

CBD-Produkte mit unter 0,2 Prozent THC sind legal in Apotheken, Drogerien oder online erhältlich. Für THC-haltige Produkte brauchst du ein Rezept von einem Arzt. Mit dem Rezept kannst du bei soos.de bestellen oder eine lokale Apotheke über weedspot.de finden.



Fazit: Cannabis bei Regelschmerzen als natürliche Alternative

Regelschmerzen müssen nicht jeden Monat zur Tortur werden. Cannabis bei Regelschmerzen, vor allem CBD, bietet eine natürliche Alternative zu klassischen Schmerzmitteln. Es lindert nicht nur die Schmerzen, sondern setzt auch an den Ursachen an, indem es Entzündungen hemmt, Krämpfe löst und die Stimmung stabilisiert.

Für viele Frauen ist Cannabis bei Regelschmerzen eine echte Erleichterung. Keine Magenbeschwerden von Ibuprofen mehr. Keine Benommenheit von starken Schmerzmitteln. Stattdessen eine sanfte, natürliche Linderung, die dir hilft, deinen Alltag während der Periode besser zu bewältigen.


Die Kombination aus CBD und niedrig dosiertem THC scheint besonders effektiv zu sein. Während CBD die Entzündung hemmt und die Muskulatur entspannt, verstärkt THC die schmerzlindernde Wirkung, ohne dich stark high zu machen.


Probiere es aus. Starte mit CBD-Öl und taste dich langsam ran. Beobachte, wie dein Körper reagiert. Wenn du stärkere Wirkung brauchst, sprich mit deinem Arzt über ein Rezept für THC-haltige Produkte. Bei soos.de findest du eine kuratierte Auswahl an Cannabis-Sorten, die speziell für Menstruationsbeschwerden geeignet sind.


Deine Periode muss nicht länger dein Leben jeden Monat auf den Kopf stellen. Cannabis bei Regelschmerzen könnte der Schlüssel zu mehr Lebensqualität während deiner Menstruation sein.



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